Workshops

Good Practice @ Berlin Fotofestival 2013: Workshops

Professionelle Kameras werden immer kleiner und günstiger, Fotografien immer hochauflösender – und vor allem immer zahlreicher. Die Medien sind überschwemmt von Bildern, der Erlös für Fotograf/innen ist im Gegenzug dramatisch gesunken. Zugleich hat der arabische Frühling gezeigt, wie sich mit Hilfe von Bildern noch immer – oder mehr denn je? – die ganze Welt erreichen lässt, um sie von der eigenen Sache zu überzeugen.

Das Berlin Fotofestival 2013 – THE BROWSE nimmt sich dieser Themen an. Es wird nicht nur mehr als 70 Ausstellungen zur Türkei, zum Kaukasus, zur Mobile Photography etc. an mehreren Locations in der Stadt zu sehen geben, sondern im Rahmen der Professional Week werden arrivierte Dokumentarfotografen und Editorinnen ihre Erfahrungen teilen. Die Kernfrage: Was zeichnet Gute Praxis – Good Pratice – heutzutage aus?

Christopher Morris, ehemaliger Kriegs- und White-House-Fotograf (VII photo agency), der auf dem Festival u.a. atemberaubende Haute-Couture-Mode-Fotografien vorstellt, bietet Fotograf/innen, Bildredakteur/innen und anderen Kreativen, die mit der Auswahl, Vermittlung und Beurteilung von Bildern zu tun haben, Anregung und Wissenserweiterung auf höchstem Niveau: in einem 3-tägigen Praxis-Workshop “Learning to see”. 15.-17.6., 10-16 Uhr, 300€ (ermäßigt 200€)

Robert King, ebenfalls Kriegsfotograf, unterbricht seinen derzeitigen Aufenthalt in Syrien, um am Berlin Fotofestival teilzunehmen. Er hat zuletzt Videoprojekte mit einer DSLR-Kamera realisiert und wird einen halbtägigen Video-Worskhop für “Today’s 21st century photojournalists” anbieten, in dem er Fotojournalisten und anderen Interessierten praktisches Know-how vermittelt, wie sie die Möglichkeiten einer DSLR Kamera voll ausnutzen und ihre fotografische Arbeit um Videoaufnahme- und Schnitt ergänzen und bei Sendern und anderen Kunden anbieten können. 16.6., 10-14 Uhr, 50€

Rob Hornstra realisiert derzeit das Sotschi-Projekt mit seinen Kollegen Arnold van Bruggen und Jereon Kummer, mit denen er fünf Jahre lang die Entwicklungen in der Region um die Schwarzmeerstadt im Vorfeld der Olympischen Winterspiele 2014 dokumentiert. Das Trio bietet einen 1-tägigen interdisziplinären Workshop zu „Designing a Future of Photojournalism“ an, bei denen ergänzend zu Hintergrundinformationen und Geschichten zu den Sotschi-Reportagen die Konzeption und Umsetzung der unterschiedlichen Präsentationsmedien, Publikationen und Distributionsstrategien sowie alternative Finanzierungsmodelle (Crowdfunding) auf dem Plan stehen. 15.6., 10-17 Uhr, 150€ (ermäßigt 100€)

Anmeldungen für die Workshops sind über workshops@berlin-fotofestival.de möglich.

 

WORKSHOP UNSERES PARTNERS BERLIN WORKSHOP

Bitte beachten Sie, dass auch unser Partner Berlin Workshops einen hochklassigen Workshop im Programm hat. Franco Pagetti (VII Photo Agency), dessen Ausstellung zu Kindersoldaten in Sierra Leone i.R. des Festivals gezeigt wird und der am Panel zu Robert Kings Film “Ground Zero – Syria” teilnehmen wird, und Anton Kusters werden vier Tage lang (13.-16. Juni) ihr Wissen weitergeben. Die Anmeldung ist über www.berlinworkshop.de möglich. Bitte beachten Sie, dass hierfür gesonderte Kosten anfallen.

 

WORKSHOP UNSERES PARTNERS pho[to-Be]rlin

Unser Partner pho[to-Be]rlin bietet einen dreitägigen theoretischen & praktischen Workshop mit Jocelyn Bain Hoog (VII) an. Inspiriert von dem Buch “Please Island” der Fotografin werden die Teilnehmer/innen lernen, wie sich eine Reportage über das Berliner Nachtleben anfertigen lässt. Anmeldung via www.photo-berlin.org/jocelyn-bain-hogg/