TIMO VOGT

Vogt_Portrait

Der Fotograf Timo Vogt reiste nach Syrien in die Provinz Idlib, die als relativ sicher galt. Die blutige Offensive des Regimes auf das Dorf Kurin kam überraschend. Beim Angriff am 22. Februar können sich einige Zivi­listen in den Olivenhainen verstecken. Nach sieben Stunden Beschuss zieht sich die Armee zurück und die Men­schen kehren in den verwüsteten Ort zurück. Sechs Männer wurden brutal hin­gerichtet. Einige wenige und Vogt flüchteten Tags darauf über die Berge in die Türkei, wo sie von der Grenzpolizei verhaftet wurden. Trostlos bleiben Kämpfer der FSA und die schockierten Bewohner zurück. Doch ein »zurück« gibt es für sie schon lange nicht mehr. Sie kämpfen weiter um ihr Leben.

1980 geboren, lebt Timo Vogt in Lüchow-Dannenberg. Für Reportagen bereiste er vor allem den Kaukasus, Teile des Nahen Ostens und Afghanistan.

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