Häuser, die sprechen – Häuser, die hören

sozialpalast sw

Häuser, die was zu sagen haben. Wände, die nicht den Mund halten können. Ohren auf Balkons und Dächern, die nach Sätzen und Lauten aus der Ferne lauschen.
Architektonische Short Cuts aus der Berliner Innenstadt – fotografiert in einer Zeit der sozialen und kulturellen Mischung, in der Autonome und Beamte, Eingeborene und Migranten, Reiche und Arme noch Haus an Haus und Tür an Tür wohnen im zur Spekulation frei gegebenen City-Bereich.

Edith Siepmann kam vor drei Jahrzehnten von Südhessen nach Südkreuzberg, wo sie als werdende Ureinwohnerin das lockere Neben- und Miteinander, als Biologin die Mauersegler, als Reisejournalistin die nahen Ufer und exotischen Nischen und als Fotografin die allgegenwärtigen Spuren der Menschen und Zeiten liebt.
- Fotografie: DDR und Wendezeit (Alltag und Demos), Stadt- und Landschaftsfotografie, Portraits, Kreuzberg, Berlin-Fundstücke
- Veröffentlichungen: Reisebücher (Apulien, Brandenburg, Masuren), Museumspublikationen, Reisereportagen
- Ausstellungen: Martin-Gropius-Bau (Die Demonstration in Ost-Berlin am 4.11.89; mit Beiheft), Marheineke-Markthalle (Händlerportraits), Heidelberger Krug (Musikerportraits), Marheinekeplatz (Lange Tafel- SchülerInnenportraits und Dokumentation), Turandot (Farben der Vergänglichkeit)
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